1. Mannschaft Spielberichte - Saison 2014/2015

Auf der Pressekonferenz vor vollem Haus nach dem Bezirksliga-Spitzenspiel gegen Borussia Emsdetten stellten sich die Trainer beider Teams den kritischen Fragen von WN-Sportredakteur Alfred Stegemann (rechts) und Moderator Günter Tierp (2.v.l.) Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung waren die Preussen die klar bessere Mannschaft und beherrschten den Tabellenzweiten aus Emsdetten über die gesamten 90 Minuten. Das gab auch Gäste-Coach Thomas Dauwe (links) unumwunden zu und ergänzte: „Ein völlig verdienter Preussen-Sieg. Wir waren heute in allen Belangen unterlegen“. Den Ball flach halten wollte jedoch das SCP-Trainerduo Christian Hebbeler und Michael Bürgel: „Die Jungs waren heute auf den Punkt präsent, das macht uns als Trainer sehr stolz. Aber die Saison ist noch sehr lang, eine Entscheidung ist heute noch lange nicht gefallen.“ Sowohl die Zuschauer als auch beide Trainer hatten ein besonderes Lob für die absolut souverän und umsichtig leitende junge Schiedsrichterin Vanessa Arlt parat, die Tags zuvor ihren 24. Geburtstag feierte. Das nächste Heimspiel am 6. April (Ostermontag) wird wieder auf dem Rasen des Stadionhauptplatzes stattfinden, versprach Trainer Michael Bürgel auf Nachfrage von Günter Tierp.

13.01.15 - Preußen scheitern am SC Hörstel

Starken Hallenfußball haben die Lengericher Preußen am Samstag beim Vorturnier des Ibbenbürener Hallenfestivals geboten. Im Endspiel jedoch scheiterten sie am Ende gegen den A-Ligisten SC Hörstel mit 1:2 und verpassten somit den Einzug ins Hauptturnier am Sonntag.

Die A-Liga-Fußballer des SC Hörstel schafften am Samstagabend den Sprung ins Hauptturnier des Hallenfußballfestivals der DJK Arminia Ibbenbüren. In der Kreissporthalle setzte sich der SC im Finale gegen den Tabellenführer der Bezirksliga, den SC Preußen Lengerich, mit 2:1 Toren durch. Beide Treffer für den SC markierte Patrick Schoo.

Für die Preußen endete damit auch der dritte Auftritt in der Ibbenbürener Kreissporthalle in Folge nicht mit dem erhofften Gewinn des Siegerpokals, und dass, obwohl die Mannschaft auch diesmal wieder durch ganz starken Hallenfußball zu überzeugen wusste. Die Lengericher durften sich aber damit trösten, dass gleich drei ihrer Spieler die Torjägerkanone gewannen, oder besser gesagt, sie unter sich aufteilen mussten. Robin Surmann, Philipp Härle und Martin Fleige erzielten jeweils vier Treffer und waren damit die erfolgreichsten Torschützen im Turnier.

Im Halbfinale hatten die Hörsteler die zweite Mannschaft von Gastgeber DJK Arminia Ibbenbüren mit 6:4 im Neunmeterschießen ausgeschaltet, Lengerich behielten mit einem 3:0 über Ligarivale Teuto Riesenbeck die Oberhand. Im kleinen Finale siegten dann die Arminen gegen Riesenbeck klar mit 4:1.

Ein wenig überraschend kam dabei das frühe Aus der beiden führenden Mannschaften in der Kreisliga A. Der TuS Recke blieb in seiner Gruppe hinter Westfalia Hopsten und SW Esch nur der dritte Platz, während die ISV in ihrer Gruppe bei nur einem einzigen geschossenen Tor hinter Uffeln, Turniersieger Hörstel und Türkiyem Spor Ibbenbüren sogar nur Letzter wurde. Für die ebenfalls hoch gehandelten Laggenbecker kam das Aus im Viertelfinale mit einem ganz knappen 0:1 gegen den SC Hörstel.

Bild: Torjäger-Trio: obin Surmann, Philipp Härle und Martin Fleige (von links) teilen sich den Torjägerpokal, den Arminias VorsitzenderFranz Josef Bronswick (2. von links) überreicht. Foto: Carolin Kruppa

Quelle: Westf. Nachrichten vom 12.01.15 - Autor & Bild: Carolin Kruppa

15.12.14 - Surmann-Festival

Mittelfeldspieler erzielte alle Preußen-Treffer beim 4:2-Sieg in Neuenkirchen

Es war ein wahres Surmann-Festival, das sich auf dem Kunstrasenplatz des SuS Neuenkirchen abspielte. Mit 4:2 blieb Preußen Lengerich bei der Oberliga-Reserve siegreich. Alle vier Treffer erzielte Robin Surmann, der ein überragendes Spiel zeigte und sich so selbst belohnte. Der Sieg für die Mannschaft des Trainer-Gespanns Christian Hebbeler und Michael Bürgel ist verdient. Er hätte sogar noch höher ausfallen können.

Von Beginn an waren die Preußen drückend überlegen. Dennoch hieß es beim Seitenwechsel nur 1:1. Schon in der siebten Minute sorgte Surmann für die Führung. Michael Beuke hatte ihn zuvor frei gespielt. In der Folge ließen Dennis Stoffels, der für den gesperrten Martin Fleige stürmte, Julian Cirkovic und Beuke klare Möglichkeiten aus. Mit der ersten Chance überhaupt traf Julian Knocke kurz vor der Halbzeit zum Ausgleich für Neuenkirchen.

Nah dem Seitenwechsel ging es weiter mit dem Auslassen an Großchancen. Vor allem Cirkovic entwickelte sich zum großen Pechvogel. Schließlich traf Surmann nach einer guten Stunde zum 2:1. Nach einem Foul an Henning Bünemann im Strafraum schnappte er sich das Leder und vollendete zum 3:1 (66.). Die Preußen hatten die Partie im Griff. Als jedoch der kurz zuvor eingewechselte Christian Kube wegen eines Foulspiels an der Mittellinie die rote Karte sah (Hebbeler: „Eine viel zu harte Entscheidung“) und erneut Knocke in der 78. Minute auf 2:3 verkürzte, wurde es spannend und hektisch. Mit seinem vierten Treffer in der Nachspielzeit machte Surmann dann endgültig alles klar.

Damit geht Preußen Lengerich mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung vor dem Zweitplatzierten TuS Altenberge in die Winterpause, ehe es am 22. Februar mit dem Heimspiel gegen Teuto Riesenbeck weitergeht.

Preußen Lengerich: Schenke - Brune, Bünemann, Worch, Härle (68, Kube) - Höwing, Beuke - Cirkovic, Surmann, Miethe (84. Temme) - Stoffels (65. Deger).

Tore: 0:1 Surmann (7.), 1:1 Knocke (44.), 1:2, 1:3 Surmann, 63., 66., Foulelfmeter), 2:3 Knocke (79.), 2:4 Surmann (93.). - Rote Karte: Kube (84., Foulspiel)

Quelle: Westf. Nachrichten vom 15.12.14 - Autor: Alfred Stegemann

08.12.14 - Hitzige Partie endet torlos

Da Verfolger TuS Altenberge ebenfalls nur Remis spielte, ist Preußen Lengerich nach dem 0:0 gegen den FC Gievenbeck II schon vor dem letzten Spiel der Hinrunde Herbstmeister.

Preußen Lengerich kam am Sonntagnachmittag in einem sehr kampfbetonten Spiel, in dem es viele gelbe Karten hagelte – vornehmlich zu Ungunsten der Gastgeber –, gegen den FC Gievenbeck II nicht über ein 0:0 hinaus. Die Gievenbecker waren 30 Minuten die agilere Mannschaft. Erst im Schlussdrittel der ersten Hälfte fand Lengerich besser uns Spiel und hätte selbst in Führung gehen können.

Das Spiel war von Anfang an sehr kampfbetont und später auch giftig. In der 30. Minute traf Lengerichs Robin Surmann bei einem Fallrückzieher den Gievenbecker Paata Zhgenti mit dem Fuß ins Gesicht, so dass dieser verletzt raus musste. Zwei Minuten später konnte FC-Keeper Max Wulfert nach einer Ecke Kevin Wolffs Kopfball gerade noch abwehren. Kurz darauf ging eine Härle-Schuss nur knapp am Tor vorbei, dann zielte Wolff nur knapp übers Tor.

Nach Wiederbeginn nahmen die Lengericher mehr und mehr das Heft in die Hand, Gievenbeck kam aber noch zu dem einen oder anderen gefährlichen Konter. Dabei bewahrte Rene Schenke (56.) seine Elf mit einer Glanzparade nach einem Gievenbecker Kopfball vor dem Rückstand.

Danach war Lengerich drückend überlegen, doch das Tor der Gäste schien wie zubetoniert. Cirkovic und Wolff bekamen den Ball nicht über die Linie. Dann kam noch Pech dazu, ein Freistoß von Surmann (76.) wurde von Wulfert ans Lattenkreuz gelenkt. Zwei Minuten später sah Kevin Wolff, der im Kampf um den Ball Gievenbecks Rieger am Schienbein traf, die gelb-rote Karte. Aber auch in Unterzahl suchten die Preußen die Entscheidung. In der hektische Schlussphase schickte der Unparteiische noch beide Lengericher Trainer hinter die Absperrung.

„In den ersten 30 Minuten haben wir überhaupt keinen Zugriff gefunden. In der zweiten Halbzeit spielen wir eigentlich nur auf ein Tor“, so SCP-Coach Michael Bürgel. „Ich sage eigentlich nie etwas zum Schiedsrichter, aber der ist einfach nur überfordert gewesen“, machte er seinen Ärger Luft. Neben gelb-rot Sünder Wolff wird am kommenden Sonntag auch Martin Fleige (5. gelbe Karte) ausfallen. Das 0:0 reichte übrigens, um vorzeitig den Herbsttitel zu holen.

Preußen Lengerich: Schenke - Härle (62. Deger) , Brune, Bünemann, Beuke, Worch, Höwing, Fleige (62. Stoffels), Cirkovic, Wolff, Surmann.

Tore: Fehlanzeige - gelb-rot: Wolff (78.).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 08.12.14 - Autor: Uwe Wolter

01.12.14 - Pure Machtdemonstration

Lengerich gewinnt Bezirksliga-Derby

Preußen Lengerich bleibt das Maß aller Dinge in der Fußball-Bezirksliga. Dank einer vor allem in der zweiten Halbzeit gezeigten Galavorstellung demontierte der Spitzenreiter die U 23 der Sportfreunde am Ende regelrecht. Die Gastgeber mussten bei der gestrigen 1:4 (1:1)-Niederlage am Ende froh sein, nicht noch höher verloren zu haben.

Während die Lengericher in der angekündigten Bestbesetzung am Lotter Kreuz auflaufen konnten, musste SFL-Coach Hans-Georg Pohlmann seine Elf umbauen. Neben dem ohnehin rotgesperrten Deni Alagic fehlet wegen eine gelb-rot-Sperre auch Valon Beqiri. „Dadurch hatten wir auf der Bank nicht mehr viele Alternativen“, so Pohlmann.

Dennoch sahen die zahlreichen Zuschauer, die Mehrheit eindeutig aus Lengerich, in der ersten Halbzeit über weite Strecken eine Bezirksligapartie auf Augenhöhe. Lengerich war zwar knapp eine halbe Stunde spielbestimmend, doch dann kamen die Sportfreunde besser in die Partie. Die erste wirklich gute Chance nutzte aber Niklas Cirkovic in der 41. Minute, der einen Abpraller zum 1:0 verwertete. Dank einer schönen Einzelaktion von Dominik Schmidt, kam Lotte aber mit dem 1:1 (44.) wieder ins Spiel.

Nach Wiederanpfiff machte Lengerich sofort mächtig Dampf. nach drei Minuten verletzte sich dann Lottes Innenverteidiger Gerrit Ruhöfer und musste ausgewechselt werden. Nur eine Minute später nutzte Martin Fleige die Lücke in Lottes Abwehr, die noch nicht richtig wieder sortiert war, zum 2:0. In der Folgezeit vergaben Robin Surmann (52.) und Kevin Wolff (56.) die nächsten guten Möglichkeiten. Das längst fällige 3:1 markierte dann erneut Fleige, diesmal per Kopf (59.).

Lengerich war nun bei frostigen Temperaturen mittlerweile richtig heiß gelaufen. Schon eine Minute später hatte zunächst Cirkovic, der per Heber an Lottes Schlussmann Fabian Otte scheiterte, das 4:1 auf dem fuß, den Nachschuss vergab Surmann nur knapp. Kurz danach lag der Ball erneut im Tor, doch beim Treffer von Fleige hatte der Unparetische aus Münster Michael Wellmeier wohl als einziger eine Abseitsstellung gesehen. In der 72. Minute klärte lottes Felix Sydikum gerade noch auf der Linie, eine Minute später zirkelte Hennig Bünemann das Leder nur knapp über das Lattenkreuz, danach folgte sogar noch binnen Sekunden ein doppelter Lattentreffer. Erst in der 77. Minute vollendete Cirkovic nach wunderschöner Kombination aus der Abwehr heraus zum 4:1. Bünemann (86.) hätte dann noch das 5:1 machen müssen, doch er scheiterte per Strafstoß an Otte.

„Nach der Pause hatten wir uns vorgenommen, wieder unser Spiel aufzuziehen, das ist uns auch wunderbar gelungen“, strahlte Lengerichs Trainer Christian Hebbeler nach dem Schlusspfiff. Sein Lotteraner Kollege Pohlmann gab dagegen zerknirscht zu, dass seine Elf in Hälfte zwei völlig die Linie verloren hatte.

SF Lotte II: Otte - Derewenko (57. Czichowski), Ruhöfer (48. Keib), Steinkamp, Horstmann, D. Schmidt, Ott, Kleingünther, Sydikum, Bentka, Selimi (67. Mehaj).

Preußen Lengerich: Schenke - Härle, Brune (80. Miethe), Bünemann, Beuke, Worch, Höwing, Fleoige (82. Deger), Cirkovic (82. Stoffels), Wolff, Surmann.

Tore: 0:1 Cirkovic (41.), 1:1 D. Schmidt (44.), 1:2 Fleige (49.), 1:3 Fleige (59.), 1:4 Cirkovic (79.) – Gelbe Karten: Bentka, Kleingünther / - – Bes. Vork.: Bünemann (Lengerich) verschießt Foulelfmeter (86.) – Schiedsrichter: Michael Wellmeier (Münster).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 01.12.14 - Autor & Bild: Uwe Wolters

15.11.14 - Preußen bleiben in der Erfolgsspur

Hochverdienter 3:1-Erfolg über Vorwärts Wettringen.

Der SC Preußen Lengerich lässt sich auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft nicht aufhalten. Auch Vorwärts Wettringen konnte den Aufsteiger gestern Abend nicht stoppen. Mit 3:1 setzten sich die Blau-Weißen durch. Der Drops war schon zur Pause gelutscht. Nach Treffern von Kevin Wolff, Martin Fleige und Christopher Brune hieß es bereits 3:0. Damit beträgt der Vorsprung auf den Zweiten SF Lotte 2 zumindest bis Sonntag sechs Punkte.


Die erste Halbzeit war eine klare Angelegenheit. Da fand der FC Vorwärts von einer Chance von Lars Ehling (26) abgesehen, die Rene Schenke unschädlich machte, eigentlich gar nicht statt. Schon nach vier Minuten durften die Hausherren jubeln. Zwei Gäste-Spieler waren sich an der Außenlinie nicht einig. Julian Cirkovic ging dazwischen, nahm den Ball und passte ihn zum in der Mitte frei stehenden Kevin Wolff. Der Youngster hatte keine Mühe einzuschieben. Danach kamen die Wettringer zwar besser auf, gefährlich wurde es aber so gut wie gar nicht.

Die SCP-Defensive stand sehr kompakt. So führte der nächste gefährliche Angriff der Preußen gleich zum 2:0. Nach einem Zweikampf im Strafraum sprang das Leder eine Gäste-Akteur an die Hand. Klare Sache, Strafstoß. Den verwandelte Martin Fleige ind er 29. Minute sicher. Zehn Minuten später war Christopher Brune nach einem Surmann Freistoß zur Stelle und sorgte im zweiten Versuch für das 3:0.

Dann schienen sich die Hausherren zu sicher gefühlt zu haben. Kurz nach dem Seitenwechsel hieß es nur noch 3:1. Nach einem zu fahrigen Spielaufbau setzte Wettringen zum Gegenstoß an. Wenn auch mit etwas Glück, so verkürzte doch Tobias Schmitz in der 51. Minute. Insgesamt wurde die Partie nun offener. Aus der Hand nehmen lassen wollten sich die Preußen das Geschehen aber nicht mehr. In der 76. Minute wäre Cirkovic um ein Haar das 4:1 gelungen, doch köpfte er das Leder nach einer Ecke aus kurzer Distanz neben das Tor.

Preußen Lengerich: Schenke - Härle (66. Miethe), Worch, Bünemann, Brune - Höwing, Beuke (75. Stoffels) - Cirkovic, Surmann, Wolff - Fleige (84. Wiemann).

Tore: 1:0 Wolf (4.), 2:0 Fleige (29. Handelfmeter), 3:0 Brune (39.), 3:1 Schmitz.+


Quelle: Westf. Nachrichten vom 15.11.14 - Autor: Alfred Stegemann

10.11.14 - Lengerich holt 0:2 in Telgte auf

Cirkovic trifft in der Nachspielzeit

Das hat es wohl schon lange nicht mehr gegeben. Gleich drei Clubs aus dem Tecklenburger Land führen die Tabelle der Bezirksliga an.

Hinter Spitzenreiter Preußen Lengerich, dass sich bei der SG Telgte am Sonntagnachmittag mit einem 2:2 – allerdings nach 0:2-Rückstand – zufrieden geben musste, folgt mit drei Punkten Abstand SF Lottes U 23 (2:1 in Mecklenbeck). Auf Platz drei schon sich Teuto Riesenbeck, das in Neuenkirchen 2:1 gewann.

Die Lengericher Preußen verpassten es, ihren Vorsprung auf fünf Zähler auszubauen. Klares Manko in Telgte war die Chancenauswertung, wie Trainer Christian Hebbeler hinterher bemängelte. Lengerich war gut ins Spiel gekommen und hätte auch in Führung gehen müssen. „Dann bekommen wir aber zwei blöde Gegentore“, ärgerte sich Hebbeler. Zuerst traf Telgtes Goalgetter Josef Maffenbeier (7.), vier Minuten später erhöhte Martin Röös auf 2:0. Doch die Preußen schlugen zurück. Konstantin Worch erzielte in der 22. Minute den wichtigen Anschlusstreffer. Danach hätte die Gäste schon zur pause den Ausgleich machen müssen. Die dickste Möglichkeit vergab in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Kevin Wolff, als er einen Foulelfmeter neben das Tor setzte.

Nach Wiederbeginn bestimmten die Lengericher klar das Spielgeschehen, doch mit dem erlösenden Ausgleich wollte es nicht klappen. „Drei, vier oder fünf Mal sind wir allein vorm Torwart, aber wir machen das Ding nicht rein“, wunderte sich Christian Hebbeler. Doch die Lengericher steckten nicht auf und berannten weiter das Telgter Gehäuse. Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit war es dann Niklas Cirkovic vorbehalten, den doch verdienten Ausgleich zu markieren.

„Wir haben wieder einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Das zeigt den Charakter der Truppe“, war Lengerichs Coach froh über den Punkt. „Wir haben hier heute aber zwei Punkte liegen gelassen. Aber mit dem einen Punkt können wir gut leben, wir sind weiterhin Spitzenreiter und haben noch drei Punkte Vorsprung“, so Hebbeler kurz nach Spielschluss. Und das vor zwei weiteren TE-Mannschaften, wie eingangs schon beschrieben.

Ihr nächstes Meisterschaftsspiel bestreiten die Preußen bereits am kommenden Freitag. Um 19 Uhr gastiert dann Vorwärts Wettringen im Stadion an der Münsterstraße.

Preußen Lengerich: Schenke - Härle (80. Brune), Bünemann, Beuke (73. Stoffels), Worch, Höwing, Cirkovic, Miethe, Wolff, Surmann, Fleige (80. Hülsmeier).

Tore: 1:0 Maffenbeier (7.), 2:0 Röös (11.), 2:1 Worch (22.), 2:2 Cirkovic (90.+1).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 10.11.14 - Autor: Uwe Wolter

07.11.14.-Irrer Pokalfight in Ladbergen

Nach kuriosem Spielverlauf setzte sich der SC Preußen Lengerich (wie bereits kurz berichtet) am Donnerstagabend im Pokalderby beim B-Ligisten VfL Ladbergen mit 5:3 (2:3) durch und zog damit ins Pokalfinale ein. Finalgegner (Pfingsten 2015) ist entweder die ISV oder Eintracht Mettingen.

Die Lengericher dominierten fast nach Belieben das Spiel, ohne dabei aber zunächst zwingende Torchancen herauszuspielen. Die gab es erst nach gut 20 Minuten. Das 0:1 durch Robin Surmann in der 25. Minute vor also folgerichtig. Nur eine Zeigerumdrehung später schlug es wieder im VfL-Kasten ein. Nach einem langen Ball von Michael Beuke überlupfte Kevin Wolff den starken Ladberger Torwart Julian Baaske mit einem herrlichen Kopfball und es stand 2:0.

Wer glaubte, die Führung würde den Lengerichern mehr Sicherheit geben, der sah sich geirrt, denn wiederum nur eine Minute später zappelte der Ball im Netz der Preußen. Simon Richter nutzte einen Fehler in der Lengericher Defensive und netzte zum 1:2 ein. Nun hatte der VfL Blut geleckt. Ein Freistoß aus dem Halbfeld sorgte für Verwirrung im Sechzehner des Bezirksligisten. Diese konnte Emre Tas ausnutzen und zum 2:2-Ausgleich einschießen (39.). Mit der dritten Ladberger Chance fiel kurze Zeit später der glückliche Führungstreffer für die Hausherren. Wieder war es Emre Tas, (41.) der SCP-Keeper Rene Schenke keine Abwehrchance ließ. Danach ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Lengericher den Druck und der Zweiklassenunterschied wurde immer deutlicher. Bereits in der 50. Minute konnte Robin Surmann nach einer tollen Kombination zum 3:3 ausgleichen. Im weiteren Verlauf erspielten sich die Mannen von Christian Hebbeler und Michael Bürgel Chance um Chance gegen aufopferungsvoll kämpfende Ladberger, doch kurz vor Schluss war der Bann gebrochen. Robin Surmann flankte punktgenau auf Niklas Cirkovic, der den Ball locker ins Tor einnickte (85.). Nun musste der VfL aus Ladbergen hinten auf machen, sodass sich noch zahlreiche Konterchancen für den SCP boten. Einen Konter vollendete Surmann mit dem Abpfiff zum 3:5-Endstand.

Nach der Partie zeigte sich Michael Bürgel erleichtert: „Wenn du das Finale erreichst bist du immer zufrieden“. Dennoch fügte er an: „Wir können das definitiv besser machen, obwohl der Sieg am Ende gegen eine gute Ladberger Mannschaft sicherlich verdient war“. Dem schloss sich auch der Coach des VfL, Peter Melchers, an: „Das wir Lengerich so ärgern konnten war toll, aber am Ende haben sie sich hochverdient durchgesetzt“.

Quelle: Westf. Nachrichten online vom 07.11.14

24.10.14 - 5 : 1 Erfolg in Billerbeck

Preußen sind Tabellenführer für mindestens drei Tage

Wie nach dem 4:1 über Arminia Ibbenbüren am vergangenen Samstag – der SC Preußen Lengerich ist Tabellenführer der Bezirksliga. Diesmal aber mindestens für drei Tage. Auch in der Höhe verdient mit 5:1 (2:0) setzte sich die Mannschaft des Trainergespanns Michael Bürgel und Christian Hebbeler am Donnerstagabend beim VfL Billerbeck durch und kletterte vorbei an SF Lotte 2 und Wacker Mecklenbeck auf den Platz an der Sonne. Mann des Tages war Robin Surmann, der drei Treffer markierte

„Das war schon echt gut, was die Jungs gezeigt haben“, verteilte Bürgel ein Pauschallob. Einziges Manko war die mangelnde Chancenverwertung. Ein weitaus höherer Sieg war möglich. Die Gastgeber kamen kaum zur Entfaltung und verzeichneten überhaupt nur drei Möglichkeiten. Der Anschlusstreffer gelang ihnen zudem beim Stande von 0:4 durch Leinkühler, der einen Freistoß direkt verwandelte.

Die Preußen dagegen spielten taktisch klug. Immer wieder liefen sie die gegnerische Abwehrkette an, so dass Billerbeck gar nicht dazu kam, sein Spiel aufzuziehen. Lengerich arbeitete clever gegen den Ball und spielte immer wieder in die Schnittstellen der Abwehrkette. Dadurch ergab sich eine Vielzahl an Chancen, die die Blau-Weißen aber zum Teil leichtfertig vergaben.

In der 20. Minute war der Bann gebrochen. Dem 1:0 ließ Robin Surmann selbst nur fünf Minuten später das 2:0 folgen. Und er zeichnete auch für das 3:0 in der 67. Minute verantwortlich. Niklas Cirkovic schraubte das Ergebnis auf 4:0 (71.), ehe den Hausherren der Anschlusstreffer gelang (80.). Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte der eingewechselte Dennis Stoffels in der 90. Minute.

Preußen Lengerich: Schenke - Miethe, Bünemann, Worch, Härle - Beuke (75. Hülsmeier), Höwing - Cirkovic, Surmann (71. Stoffels), Wolff - Fleige (72. Wiemann).

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Surmann (20., 25., 67.), 0:4 Cirkovic (71.), 1:4 Leinkühler (80.), 1:5 Stoffels (90.)

Quelle: WN Online vom 24.10.14 - Autor: Alfred Stegemann

21.10.14 - Derby gegen Arm. Ibbenbüren

„Spitzenreiter, Spitzenreiter!“ hallte es am Samstagabend aus dem Stadion an der Münsterstraße. Gerade hatte Aufsteiger Preußen Lengerich den TE-Rivalen aus Schierloh Arminia Ibbenbüren mit 4:1 (1:0) deutlich in die Schranken gewiesen und darf sich damit bis Sonntagnachmittag als Bezirksliga-Tabellenführer feiern lassen.



„Eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht“, ordnete SCP-Trainer Christian Hebbeler die Sache realistisch ein. „Aber wer hätte das gedacht, dass wir zu diesem Zeitpunkt so gut dastehen. Wir genießen das jetzt und werden versuchen, so lange wie möglich dabei zu bleiben.“

Ein wenig Glück gehörte am Samstagabend aber auch dazu, denn vielleicht hätte das Spiel auch eine andere Richtung einschlagen können, hätte nicht Arminias Unglücksrabe Henrik Sandherm den Strafstoß – zuvor war Kevin Torka elfmeterreif gefoult worden – weit über das Tor geschossen. So machten die Preußen – in der fünften Minute war Niklas Cirkovic schon an der Latte gescheitert – vier Minuten später das 1:0. Martin Fleige, der am Ende drei Mal einnetzen sollte, traf nach Wolff-Flanke per Kopf.

Nach der Führung bestimmten die Hausherren weiter das Spiel, Arminia beschränkte sich zumeist auf die Defensivarbeit und tat nach vorne zu wenig. Lengerich kam aber bis zum Pausenpfiff auch nicht mehr zu zwingenden Chancen, auf der anderen Seite tauchte von den Gästen erst wieder Torka zwei Minuten vor dem Pausenpfiff vor Lengerichs Tor auf. Sein Schuss ging jedoch übers Gehäuse. So ging es mit dem knappen 1:0 für die Preußen in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff waren die Zuschauer noch gar nicht wieder alle auf ihren Plätzen, da war das Spiel gelaufen. Ratzfatz stand es 3:0. Erst vollendete Niklas Cirkovic (46.) nach schöner Kombination zum 2:0, dann war wieder Martin Fleige zur Stelle (47.) und es stand 3:0. Arminia war angeknockt, aber die Preußen verstanden es nicht, weiteres Kapital aus ihrer deutlichen Überlegenheit zu schlagen. Bis zur 73. Minute mussten die Zuschauer, sofern sie SCP-Fans waren warten, um erneut zu jubeln. Diesmal war Fleige wieder dran und es stand 4:0.

Statt das Ergebnis weiter auszubauen, Chancen gab es noch zuhauf, steckten die Lengericher etwas zurück. So durfte Arminia auch noch einen Treffer beisteuern. Scheiterte Torka (83.) erst an der Latte, machte es Maxi Walkenhorst zwei Minuten später besser und erzielte den Ehrentreffer. Arminias Trainer Bruno Graw erkannte den Lengericher Erfolg neidlos an. „Sie waren klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen, vielleicht um ein Tor zu hoch.“

Preußen Lengerich: Schenke - Härle, Bünemann, Worch, Miethe (72. Wiemann) - Höwing, Beuke (88. Homm) - Surmann, Cirkovic, Wolff - Fleige (77. Hülsmeier)

Arminia Ibbenbüren: T. Rohlmann - Magel, Peters, Sandherm, Birke - Heicks, Mark Walkenhorst, Biekötter - Torka, Bohle (66. Schmidt) - Maxi Walkenhorst.

Tore: 1:0 Fleige (12.), 2:0 Cirkovic (46.), 3:0 Fleige (47.), 4:0 Fleige (73.) 4:1 Maxi Walkenhorst (85.).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 20.10.14 - Autor: Uwe Wolter

13.10.14 - Preussen gewinnt 3 : 1 bei Münster 08

Lukas Miethe trifft aus 45 Metern.

Es war kein Moritz Stoppelkamp, aber das entscheidende 3:1 von Lukas Miethe im Spiel der Lengericher Preußen beim SC Münster 08 erinnerte stark an den Bundesliga-Profi des SC Paderborn. Der hat aus über 83 Metern ins Schwarze getroffen. Ganz so weit war es für Lukas Miethe nicht. Er legte sich den Ball zum Freistoß aus 45 Metern zurecht und verwandelte direkt.

Mit diesem 3:1-Sieg klettern die Preußen auf den dritten Rang. Am kommenden Samstag treffen sie auf Arminia Ibbenbüren. Bei einem weiteren Erfolg winkt aufgrund des besseren Torverhältnisses für 24 Stunden die Tabellenführung. „Das wäre für uns eine Momentaufnahme“, will Trainer Michael Bürgel dem nicht viel Bedeutung beimessen. „Für die Jungs ist es aber immer eine schöne Sache.“

Bürgel war mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden, „die vollkommen zurecht mit 3:1 gewonnen hat“. Dabei hatte die Partie alles andere als gut angefangen. Bereits in der dritten Minute erzielte Enrico Suvar das 1:0 für die Hausherren, die vier Minuten später eine Riesenmöglichkeit zum 2:0 ausließen. Lengerich hatte Probleme ins Spiel zu finden. Erst nach 20 Minuten kamen die Gäste besser zurecht und übernahmen dann das Kommando.

In der 30. Minute traf Niklas Cirkovic per Kopf zum Ausgleich. Dann dauert es bis zur 68. Minute, ehe Martin Fleige endlich für die Führung sorgte. Schließlich war es Miethe, der mit dem Traumtor den Endstand besiegelte.

Preußen Lengerich: Schenke - Härle, Worch, Bünemann, Brune (86. Wiemann) - Beuke, Worch (89. Höwing) - Surmann, Stoffels (70. Miethe), Wolff - Fleige.

Tore: 1:0 Suvar (3.), 1:1 Cirkovic (30.), 1:2 Fleige (68.), 1:3 Miethe (90.).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 13.10.14 - Autor: Alfred Stegemann

08.10.14 - Preußen stehen im Halbfinale

Kreispokal: 6:5 nach Elfmeterschießen beim TuS Recke

Der SC Preußen Lengerich steht als erster Club des Tecklenburger Landes im Halbfinale des Kreispokals. In einem packenden und an Spannung kaum zu überbietenden Duell setzte sich das Team des Trainerduos Michael Bürgel / Christian Hebbeler beim TuS Recke mit 6:5 nach Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (1:1) gestanden.



Der SC Preußen Lengerich steht als erster Club des Tecklenburger Landes im Halbfinale des Kreispokals. In einem packenden und an Spannung kaum zu überbietenden Duell setzte sich das Team des Trainerduos Michael Bürgel / Christian Hebbeler beim TuS Recke mit 6:5 nach Elfmeterschießen durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. In der Verlängerung trafen beide Mannschaften noch je einmal zum 2:2-Endstand. Somit musste das Elfmeterschießen entscheiden. Hier hatten die Preußen das bessere Ende auf ihrer Seite. Im Halbfinale treffen sie auf den Sieger der Partie VfL Ladbergen gegen Arminia Ibbenbüren, die am Mittwochabend ausgetragen wird.

In seinem letzten Spiel für den SC Preußen vor dem Wechsel in die Türkei traf Ayrac Kara zum 1:0 in der 18. Minute für die Gäste. Nach dem Wechsel glich Tim Eßlage in der 69. Minute aus. So hieß es auch nach 90 Minuten.

In der Verlängerung gelang dem zuvor eingewechselten Dennis Stoffels die erneute Preußen-Führung. Als sich alles schon mit einem Sieg der Lengericher abgefunden hatte, traf Andre Klostermann in der 120. Minute zum 2:2.

Während im Elfmeterschießen für TuS Recke lediglich Maik und Andre Klostermann sowie Tim Eßlage verwandelten, waren bei den Preußen Henning Bünemann, Robin Surmann, Dennis Stoffels und Philip Härle zum 6:5-Sieg erfolgreich. Während die Hausherren in sich zusammensackten, bejubelten die Gäste ausgiebig ihr Weiterkommen.
Quelle: Westf. Nachrichten vom 08.10.14 - Autor: Alfred Stegemann

29.09.14 - Remis gegen Eintracht Rheine

Am Sonntagnachmittag trat Bezirksligaaufsteiger Preußen Lengerich bei der Zweitvertretung des FC Eintracht Rheine an. Nach 90 hartumkämpften Minuten trennten sich die beiden Kontrahenten 2:2-Unentschieden.

Zu Beginn der Partie tasteten sich die beiden Mannschaften ab. Die erste Halbchance verbuchten die Lengericher nach fünf Minuten. Der Schuss von Niklas Cirkovic verfehlte sein Ziel jedoch deutlich. In der Folge neutralisierten sich die Teams im Mittelfeld. Mit der ersten richtigen Chance gingen die Gastgeber nach einer tollen Kombination über die linke Seite durch Sven Mersch mit 1:0 in Führung (17.).

Die Mannen von Michael Bürgel und Christian Hebbeler zeigten sich jedoch unbeeindruckt, sodass sie nur kurze Zeit später knapp am Ausgleich vorbeischrammten (22.). Im direkten Gegenzug klingelte es aber zum zweiten Mal im SCP-Gehäuse. Nach einem gut ausgespielten Konter war es erneut Sven Mersch, der den Ball letztendlich nur noch über die Linie schieben musste (23.). Mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel zeigten sich die Preußen wie ausgewechselt. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Lengericher durch ein 35-Meter-Hammer von Sascha Höwing auf 1:2 verkürzen. In dieser Phase des Spiels kam Rheine kaum aus der eigenen Hälfte. Weitere Chancen für die Blau-Weißen waren die Folge, doch mehrfach fehlte der entscheidende Pass (50./54.). Mitte der zweiten Halbzeit gelang es dem FCE sich aus der drückenden Überlegenheit der Preußen zu befreien, sodass er mit Kontern stets gefährlich blieb (75./85.).

In den letzten Minuten setzte der SCP alles auf eine Karte um irgendwie noch den Ausgleich zu erzielen. In der Nachspielzeit zeigte der Unparteiische nach einem Foulspiel an Niklas Cirkovic auf den Elfmeterpunkt. Der eingewechselte Aytac Kara ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:2-Endstand.

„Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht präsent, weshalb Rheine verdient mit 2:0 zur Halbzeit in Führung lag“, resümierte SCP-Coach Chritian Hebbeler den ersten Spielabschnitt. „Wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen Power-Fußball zu spielen. Das ist uns gelungen, sodass das 2:2 unterm Strich in Ordnung geht“, fügte Hebbeler hinzu.

Preußen Lengerich: Schenke - Härle, Bünemann, Höwing, Brune (79. Deger) - Beuke, Cirkovic (90. Worch) - Wolff, Surmann, Miethe (46. Kara) - Fleige

Tore: 1:0 Mersch (17.), 2:0 Mersch (23.), 2:1 Höwing (47.), 2:2 Kara (90./ FE).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 29.09.14

23.09.14 - Preußen verpassen Schützenfest

Das war eine klare Angelegenheit. Und hätte Preußen Lengerich die Angriffe ein wenig konsequenter gespielt und in der Abwehr konzentrierter, ein Schützenfest wäre möglich gewesen. Letztlich gewann das Team des Trainerduos Michael Bürgel und Christian Hebbeler mit 4:2 (2:0) gegen Germania Horstmar und setzt sich im vorderen Mittelfeld fest mit nur vier Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Teuto Riesenbeck.



Das war eine klare Angelegenheit. Und hätte Preußen Lengerich die Angriffe ein wenig konsequenter gespielt und in der Abwehr konzentrierter, ein Schützenfest wäre möglich gewesen. Letztlich gewann das Team des Trainerduos Michael Bürgel und Christian Hebbeler mit 4:2 (2:0) gegen Germania Horstmar und setzt sich im vorderen Mittelfeld fest mit nur vier Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Teuto Riesenbeck. Die Preußen bestachen durch einige fast perfekt vorgetragene Kombinationen und boten den Zuschauern ansehnlichen Fußball. Vorwerfen lassen müssen sie sich aber eine fahrlässige Chancenverwertung.

Die Hausherren sprühten vor Spielfreude und machten das schon in der achten Minute deutlich. Nach einem Angriff über mehrere Stationen war Niklas Cirkovic zur Stelle und traf per Kopf zum frühen 1:0. Mit Köpfchen machte es auch Martin Fleige, der in der 25. Minute nach einer Ecke auf 2:0 erhöhte. Die Gäste setzten zwar immer wieder Nadelstiche, so musste Keeper Rene Schenke gegen Dennis Behn klären, aber die Hausherren hatten noch einige große Möglichkeiten, um den Vorsprung noch vor der Pause nach oben zu schrauben. Fleige und Robin Surmann scheiterten jedoch freistehend vor Horstmars Schlussmann Wigger.

Die Dominanz der Lengericher setzte sich nach der Pause fort. Schon in der 48. Minute war es erneut Martin Fleige, der nach einer Ecke richtig stand und zum 3:0 einschoss. Die Preußen blieben am Drücker, umso überraschender fiel das 3:1, als die Abwehr zu weit aufgerückt war. Dabei ließ Guido Albers dem SCP-Keeper keine Chance (52.).

Nervös wurden die Hausherren aber nicht, sondern sie legten nach. In der 54. Minute war das 4:1 eigentlich fällig. Nach Vorarbeit von Kevin Wolf wurde ein Schuss von Fleige geblockt, den Abpraller setzte Cirkovic aus kurzer Distanz neben den Kasten. Dafür machte es Wolf drei Minuten später besser. Nachdem der Ball nach einer Ecke abgewehrt worden war, nahm er aus dem Rückraum Maß und schoss das Leder direkt aus 20 Metern in den Winkel zum 4:1. Danach ließen es die Preußen gemächlicher angehen. So verkürzte zunächst Kevin Behn auf 4:2 (73.), dann musste Schenke gegen Albers sein ganzes Können aufbieten. Wirklich in Gefahr geriet der Lengericher Sieg aber nicht mehr.

Preußen Lengerich: Schenke - Härle, Bünemann, Höwing (63. Worch), Brune - Beuke, Cirkovic - Miethe (63. Kara), Wolf, Surmann - Fleige (82. Hülsmeier).

Tore: 1:0 Cirkovic (8.), 2:0, 3:0 Fleige (25., 48.), 3:1 Albers (52.), 4:1 Wolf (57.), 4:2 Behn (73.).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 22.09.14 - Autor: Alfred Stegemann

15.09.14 - Ausgleich in der Nachspielzeit

Durch ein Tor in der Nachspielzeit rettet Preußen Lengerich einen Punkt beim Auswärtsspiel in Emsdetten.

Am Sonntagnachmittag durfte sich Bezirksligaaufsteiger Preußen Lengerich über einen hochverdienten Punkt beim Titelfavoriten Borussia Emsdetten freuen. Dabei avancierte SCP-Torjäger Martin Fleige zum gefeierten Helden, als er in der dritten Minute der Nachspielzeit zum vielumjubelten 2:2-Ausgleichstreffer einnetzte.

Die erste Großchance der Partie hatte Lengerich. Nach toller Kombination über die rechte Seite scheiterte Robin Surmann am Emsdettener Schlussmann (12.). Aus heiterem Himmel fiel dann der überraschende Führungstreffer für Emsdetten. Nach einem beherzten Antritt von Marcus Meinigmann brauchte Jannic Grotke den Ball nur noch ins Tor schieben (38.). Doch die Lengericher zeigten sich keineswegs geschockt. In der 43. Minute traf Robin Surmann nur den Pfosten, eine Minute später verzog Kevin Wolff knapp.

Die zweite Hälfte begann aus Lengericher Sicht perfekt. Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff setzte sich Surmann durch und vollendete mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke zum verdienten 1:1. Bis zur 60. Spielminute neutralisierten sich die beiden Kontrahenten, bis der Unparteiische zur Verwunderung aller nach einem normalen Kopfballduell auf Strafstoß gegen den SC Preußen entschied. Diese Chance ließ sich David Ruwe nicht nehmen.

Gerade einmal zwei Minuten später hätte es erneut Strafstoß geben müssen. Der aufgerückte Philipp Härle wurde von gleich drei Emsdettenern attackiert, doch die Pfeife des Schiedsrichters bleib stumm. Die Mannen von Michael Bürgel und Christian Hebbeler spielten weiter mutig nach vorne. Die bis dato beste Gelegenheit hatte erneut Surmann, der aber an der Querlatte scheiterte (67.). Die nun offensiv agierenden Preußen ließen aber auch Konterchancen für den Gegner zu. Dieser zwang SCP-Schlussmann Jonas Witte zu zwei Glanzparaden (70./78.). Ab der 85. Minute warfen die Lengericher alles nach vorne. Das Powerplay der Blau-Weißen wurde letztendlich mit dem 2:2-Ausgleichstreffer durch Martin Fleige belohnt.

Nach der Partie zeigte sich SCP-Coach Christian Hebbeler zufrieden: „Nach dem Spielverlauf in der zweiten Halbzeit geht das 2:2 mehr als in Ordnung. Ein großes Lob an die Mannschaft.“

Preußen Lengerich: Witte - Härle, Worch (71. Spanier), Bünemann, Brune - Beuke, Höwing (66.Cirkovic) - Wolff, Surmann, Kara (66. Miethe) - Fleige

Tore: 1:0 Grotke (36.), 1:1 Surmann (46.), 2:1 Ruwe (60./FE, 2:2 Fleige (90. +3).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 15.09.14

11.09.14 - Preußen eine Runde weiter

Bezirksligist Preußen Lengerich steht in der dritten Runde des Kreispokals. Am Dienstagabend gewannen die Preußen beim A-Ligisten SV Halverde verdient mit 4:0 (1:0).

Lange taten sich die Lengericher aber schwer, ihr deutliche Überlegenheit in zählbare Münze umzuwandeln. Lediglich Robin Surmann (17.) konnte im ersten Durchgang eine der zahlreichen Chancen zur Führung nutzen.

„Wir hatten allein in der ersten Halbzeit sechs, sieben hochkarätige Chancen, die man einfach machen muss“, ärgerte sich SCP-Coach Michael Bürgel über die mangelhafte Chancenauswertung. „Später hat uns sicher die rote Karte gegen Halverde geholfen“, so Bürgel. Denn nach dem umstrittenen Platzverweis des Halverder Angreifers Marco Schneider (41.) konnten die Gäste in der Schlussphase durch die Treffern von Kevin Wolff (76.), Martin Fleige (84.) und nochmals Robin Surmann (86.) das Ergebnis in die Höhe schrauben.

Franz-Josef Garmann vom Vorstand des SV Halverde war nach dem Spiel wegen der roten Karte hochgradig aufgebracht. „Das lassen wir uns nicht gefallen“, zürnte er möglicherweise zu Recht mit der Schiedsrichterentscheidung. „Das war sicher keine rote Karte, das müssen wir fairerweise zugestehen. Das haben wir dem Schiedsrichter schon während des Spiels gesagt und auch nach dem Spiel. Ich hoffe, er hat es entsprechend vermerkt“, sprach Bürgel auch für seinen Trainerkollegen Christian Hebbeler und sprang Garmann zur Seite. Nach einem Gerangel zweier Spieler war ein Lengericher Akteur kurz vor der Pause zu Boden gegangen, der Unparteiische Patrick Prinssen wollte dabei eine Tätlichkeit des Halverders Marco Schneider gesehen haben und blieb trotz Lengericher Intervention bei seiner Meinung. Auch der betroffene Lengericher Spieler hatte noch versucht den Schiedsrichter zur Rücknahme der roten Karte zu bewegen – vergebens.

Die Lengericher treffen in Runde drei auf den TuS Recke. Die Recker hatten vor einer Woche Teuto Riesenbeck mit 1:0 bezwungen.

Quelle: Westf. Nachrichten vom 11.09.14 - Autor: Uwe Wolter

08.09.14 - Auswärtssieg in Altenrheine

Den Saisonstart darf Aufsteiger Preußen Lengerich nach vier Spieltagen getrost als gelungen bezeichnen. Am Sonntagnachmittag feierten die Preußen beim 3:1 in Altenrheine den zweiten Saisonsieg.

Gleichzeitig sind die Lengericher seit der unglücklichen Auftaktniederlage in Riesenbeck seit drei Spielen in Folge ungeschlagen. Das ist schon eine kleine Serie. Über die 90 Minuten gesehen, war der Sieg in Altenrheine trotz einiger kleiner Durchhänger hoch verdient.

Die ersten 30 Minuten gehörten klar den Lengerichern, die auch wie schon gegen Mecklenbeck früh in Führung gehen konnten. In der vierten Minute legte Niklas Cirkovic auf Martin Fleige vor und der schoss zum 1:0 ein. In der 21. Minute legte dann Aytac Kara quer auf Kevin Wolff und es stand 2:0. „Danach waren wir wieder eine Viertelstunde nicht so präsent“, kritisierte SCP-Trainer Christian Hebbeler. Die Preußen leisteten sich ähnliche Fehler, wie vor einer Woche gegen Mecklenbeck. Die Folge war dann auch der Anschlusstreffer der Gastgeber durch Timo Althoff (34.). Mit dem knappen 2:1-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt.

„In der Pause haben wir die Dinge dann klar angesprochen und wieder ein konsequenteres Zweikampfverhalten gefordert“, berichtete Hebbeler. Und nach 120 Sekunden war dann auch die Vorentscheidung gefallen. Sascha Höwing traf nach einer Ecke aus 16 Metern zum 3:1. 20 Minuten lang bestimmte Lengerich nun auch wieder das Spiel, ehe Altenrheine wieder mehr Anteile bekam. Dennoch hätten die Preußen das Ergebnis noch weiter ausbauen können.

In der 65. Minute traf Robin Surmann, zwei Minuten vorher erst eingewechselt, die Querlatte. Niklas Cirkovic vergab in der Folgezeit zwei hochkarätige Chancen. In der Schlussphase scheiterten Kevin Wolff, Schütze des 2:0, und Aytac Kara jeweils in Eins-gegen-Eins-Situationen an Altenrheines Schlussmann Marc Foullois. Doch diesmal blieb das Auslassen solch guter Möglichkeiten unbestraft, die Preußen durften mit drei Punkten im Gepäck verdient die Heimreise antreten.

Am kommenden Sonntag steht ein weiteres Auswärtsspiel für die Hebbeler/Bürgel-Mannen an. Dann geht es zur Borussia nach Emsdetten.

Preußen Lengerich: Witte - Härle (46. Temme), Bünemann, Worch, Beuke, Höwing, Miethe, Kara (82. Deger), Cirkovic (63. Surmann), Fleige, Wolff - Tore: 0:1 Fleige (4.), 0:2 Wolff (21.), 1:2 Althoff (34.), 1:3 Höwing (47.).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 08.09.14 - Autor: Uwe Wolter

01.09.14 - Preußen geben Sieg aus der Hand

Nach einer guten Stunde sah der SC Preußen Lengerich schon wie der sichere Sieger aus. Nach dem 2:0 durch Aytac Kara – nach schöner Vorarbeit von Martin Fleige – schien gegen Wacker Mecklenbeck der zweite Saisonsieg zum Greifen nah, doch die Gastgeber brachten sich durch individuelle Fehler selbst um den verdienten Lohn. Am Ende hätten sie sich sogar über eine Niederlage nicht beklagen dürfen.

Alles begann nach Wunsch. Die Lengericher legten auf dem Nebenplatz im Stadion an der Münsterstraße fast los wie Bayer Leverkusen. Kevin Wolff wurde in der dritten Minute schön freigespielt und hatte keine Mühe Wackers Keeper Nils Berding das Nachsehen zu geben. Sechs Minuten später legte Wolff schön auf Martin Fleige vor, doch der kam um Zentimeter zu spät, sonst hätte es schon 2:0 gestanden.

In der Folgezeit und mit einsetzendem Regen, der erst gegen Ende der erste Hälfte wieder aufhörte, verflachte das Spiel der Hausherren und Mecklenbeck kam besser in die Partie. Nachdem es Fleige (23.) und Wolff (27.) noch mit Distanzschüssen versuchten, rettete in der 30. Minute SCP-Schlussmann gerade noch vor dem heranstürmenden Bernd Wilpsbäumer. So blieb es zur Pause bei der knappen Führung.

Mit Wiederbeginn waren die Lengericher erst einmal wieder am Drücker. Michael Beuke (49.) konnte aber nach Zusammenspiel mit Fleige nicht einnetzen. Vier Minuten später verpasste Wolff nach einer Kara-Ecke nur knapp. Dann folgt die 63. Minute, als Fleige Kara genau in den Lauf spielte und der seinen Gegenspieler abschüttelte und ungehindert zum 2:0 einschieben konnte. Doch der Treffer gab den Gastgeber keine Sicherheit, die Abwehr stand unsortiert, Wilpsbäumer (66.) ließ sich das nicht zwei Mal sagen und verkürzte auf 1:2. Fast im Gegenzug konnte Wolff dann den Ball nicht richtig vorlegen.

Mecklenbeck bekam nun mehr Oberwasser, die Preußen-Abwehr geriet förmlich ins Schwimmen. Zunächst verpasste der eingewechselte Milan Brügge (81.) noch den mittlerweile verdienten Ausgleich, doch zwei Minuten später nutzte er einen kapitalen Bock von Beuke aus und markierte den Ausgleich. Fast hätte dann aber Dennis Stoffels (87.), kurz zuvor für Fleige gekommen, das 3:2 erzielt. Doch im Gegenzug hätte sich dann Mecklenbecks Tom Niermann am liebsten in den Allerwertesten gebissen, als er einen weiteren „Black-out“ der SCP-Abwehr ungenutzt ließ. So blieb es beim 2:2.

„Ich bin noch unentschlossen wie ich mich fühlen soll“, meinte Gästetrainer Mario Zohlen nach dem Abpfiff. „Nach dem 0:2 hatte ich damit nicht mehr gerechnet.“ Ähnlich ging es Michael Bürgel. „In der einen oder anderen Situation haben wir schon etwas Glück gehabt“, so der eine Teil des Preußen-Trainerduos.

Preußen Lengerich: Witte - Härle, Höwing (74. Cirkovic), Bünemann, Worch - Beuke, Miethe - Wolff, Surmann (56. Spanier), Kara - Fleige (85. Stoffels).

Wacker Mecklenbeck: B erding - Stuhldreier, Klöfkorn, Fliß, Saerbeck - Kötterheinrich (73. Mendja Onana), Kroker (68. Brügge), Zellner - Möllers, Jungfermann (56. Niermann) - Wilpsbäumer.

Tore: 1:0 Wolff (3.), 2:0 Kara (63.), 2:1 Wilpsbäumer (66.), 2:2 Brügge (83.). - Zuschauer: 150.

Quelle: Westf. Nachrichten vom 01.09.14 - Autor: Uwe Wolter

25.08.14 - Schützenfest zum Heimauftakt

Der Anfang ist gemacht. Preußen Lengerich hat sein erstes Spiel in der Bezirksliga gewonnen. Und wie. Mit 5:1 (3:0) setzten sich die Blau-Weißen am Sonntag auf „eigenem“ Platz in Hohne gegen Westfalia Kinderhaus durch. Und das absolut verdient. Ja das Ergebnis hätte sogar noch deutlicher ausfallen können. Da das eigene Stadion wegen Sanierungsarbeiten noch gesperrt ist, wurde die Partie in der Heimstätte des Nachbarclubs Grün-Weiß Lengerich ausgetragen.



Der Anfang ist gemacht. Preußen Lengerich hat sein erstes Spiel in der Bezirksliga gewonnen. Und wie. Mit 5:1 (3:0) setzten sich die Blau-Weißen gestern auf „eigenem“ Platz in Hohne gegen Westfalia Kinderhaus durch. Und das absolut verdient. Ja das Ergebnis hätte sogar noch deutlicher ausfallen können. Da das eigene Stadion wegen Sanierungsarbeiten noch gesperrt ist, wurde die Partie in der Heimstätte des Nachbarclubs Grün-Weiß Lengerich ausgetragen.

Den Preußen spielte eine höchstens umstrittene Szene aus der 16. Minute in die Karten. Kevin Wolff lief allein auf das Westfalia-Tor zu. aus dem Torhüter Patrick Beyer herausstürmte, aber nicht durchzog. Es hatte eher den Anschein, als wäre Wolff in Beyer gelaufen. Sei´s drum. Der Schiedsrichter entschied auf Notbremse, Rote Karte gegen den Gäste-Keeper und Strafstoß für Preußen Lengerich. Diese Chance ließ sich Aytac Kara nicht entgehen und vollendete zum 1:0.

Von diesem Rückschlag erholten sich die Gäste allerdings schnell und schienen die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen.

Just in dem Moment schlugen die Hausherren erneut zu. Einen Freistoß von Marcel Spanier aus Rechtsaußenposition köpfte Sascha Höwing zum 2:0 ein (41.) Als dann auch noch Kara ein sehenswertes Solo, bei dem er gleich zwei Gegner wie Slalomstangen stehen ließ, auf 3:0-erhöhte, war die Partie quasi schon gegessen.

„Das war ein unglücklicher Tag für uns“, meinte Westfalia-Trainer Frank Busch. „Das war niemals eine Rote Karte. Dadurch wurde das Spiel entschieden. Vor dem 0:3 hatten wir mehrmals die Chance zu klären und schaffen es nicht. Dennoch muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie hat im zweiten Durchgang alles versucht und das 3:1 erzielt. Gelingt uns das 3:2, Chancen waren ja da, wird es ganz eng. Mit dem 4:1 war dann alles vorbei.“

Zumindest aber hatten die Preußen im Gegensatz zur Vorwoche in Riesenbeck ihre Chancen bis dahin konsequent genutzt. Nach dem Seitenwechsel schienen die Preußen das Ergebnis zunächst verwalten zu wollen. So bekam Kinderhaus Oberwasser und verkürzte nach einer guten Stunde durch Chris Helmig auf 3:1. Das Spiel drohte zu kippen. Dann sorgte der kurz zuvor eingewechselte Robin Surmann mit dem 4:1 endgültig für klare Verhältnisse.

Danach verpassten Spanier und Martin Fleige mehrfach das 5:1 in aussichtsreichen Positionen. Das gelang Torjäger Fleige dann doch noch in der 89. Minute per Kopf.

Preußen Lengerich: Witte - Härle, Höwing, Bünemann, Brune - Beuke, Cirkovic (46. Miethe) - Wolff (71. Surmann), Spanier (82. Stoffels), Kara - Fleige.

Westfalia Kinderhaus: Beyer - Eichler, Zegiri, Tomasso, Rensing, Helmig, Göcking, Deitmer (46. Klapdor), Schwinn, Altefrohne (72. Dan), Wojdat (16. Pieper)

Tore: 1:0 Kara (16. Foulelfmeter), 2:0 Höwing (41.), 3:0 Kara (43.), 3:1 Helmig (64.), 4:1 Surmann (78.), 5:1 Fleige (89.). Rote Karte: Beyer (16., Kinderhaus Notbremse). - Zuschauer: 340.

Quelle: Westf. Nachrichten vom 25.08.14 - Autor: Alfred Stegemann

18.08.14 - Gut gespielt, dennoch verloren

Bezirksliga-Auftakt: SC Preußen unterliegt in Riesenbeck 1:2

Gut gespielt, mehr Chancen gehabt, die besseren dazu und am Ende doch verloren – Bezirksliga-Aufsteiger Preußen Lengerich hat am Sonntagnachmittag im Derby beim SV Teuto Riesenbeck Lehrgeld bezahlt. Nach 90 nicht wirklich hochklassigen, zumindest aber packenden Minuten behielten die Gastgeber die Oberhand.

Eugen Bühner, der bei den Gastgebern den urlaubenden Benjamin Hettwer als Trainer vertrat, konnte mit dem Ergebnis hingegen gut leben: „Die erste Halbzeit war eine richtig schlechte Hälfte von uns, die zweite Halbzeit war wesentlich besser. Im Endeffekt haben wir auch verdient 2:1 gewonnen.“ Sein gegenüber Michael Bürgel, die eine Hälfte des Lengericher Trainergespannes, sah das anders. Dass sein Team am Ende mit leeren Händen dastand, sei auch der Unerfahrenheit seiner Mannschaft geschuldet gewesen. „Ich denke nicht, dass Riesenbeck hier als verdienter Sieger vom Platz gegangen ist, sondern als der glückliche Sieger. Aber unterm Strich muss man sagen: Respekt an den Gegner, wenn man ein Tor mehr schießt, dann hat man am Ende auch das nötige Quäntchen Glück.“

Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen. Die Lengericher waren zwar spielerisch nicht wirklich überzeugend, hatten aber speziell in den ersten 45 Minuten neben dem 1:0 durch Marcel Spanier aus der 19. Minute etliche Chancen, die vor allem vom letztjährigen Torjäger Martin Fleige viel zu nachlässig vergeben wurden. Teuto Riesenbeck hatte in dieser Phase mehr mit sich selbst zu tun. Zu große Lücken in der Abwehr, anfängerhaftes Verhalten im Spielaufbau – viel sprach zu diesem Zeitpunkt nicht für die Gastgeber.

Nach einer etwas lauteren Ansprache von Eugen Bühner kamen sie aber ein wenig aktiver aus der Kabine. Die besseren Chancen hatten aber nach wie vor die Gäste. In der 65. Minute köpfte Fleige frei über den Kasten, in der 71. Minute schoss Aytac Kara einen Freistoß an die Latte des Riesenbecker Tores, dass von A-Junior Philipp Stockmann gehütet wurde.

Das sollte sich rächen. Wie aus dem Nichts fiel der Riesenbecker Ausgleichstreffer. Nach einem Kopfball von Jarmo Knüppe stocherte Philip Maurice Rieke das Leder aus kürzester Distanz über die Linie. Sehr zum Leidwesen der Preußen. „Wenn der Schiedsrichter etwas besser steht, sieht er, dass es ein Foul am Torwart war“, sagte Preußen-Trainer Michael Bürgel nach der Partie. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Drei Minuten später wurde der eingewechselte Christoph Plake am linken Strafraumeck von Rieke bedient und schlenzte das Leder unhaltbar in den Winkel – 2:1.

Dabei blieb es bis zum Ende. Was die Riesenbecker freute, die sich diesen Dreier zumindest kämpferisch verdient hatten, denn die Mannschaft steckte zu keinem Zeitpunkt auf. Und dennoch gab es auch auf Riesenbecker Seite lange Gesichter. Angreifer Niklas Plake musste mit einer Knieverletzung früh ausscheiden – das sah nach einer eher langen Pause aus.

Teuto Riesenbeck: Stockmann; C. Beer (85. Sackarendt), B. Büscher, Heilemann, Schröer; Drieschner (57. C. Plake), S. Helmig, D. Abelmann, N. Plake (27. Lampe), Knüppe, Rieke.

Preußen Lengerich: Witte; Temme, Brune, Bünemann, Kara, Beuke, Höwing, Fleige (85. Wiemann), Miethe, Spanier, Stoffels (80. Deger).

Tore: 0:1 Spanier (19.), 1:1 Rieke (73.), 2:1 C. Plake (78.).

Quelle: Westf. Nachrichten vom 18.08.14

11.08.14 - Deutlicher Sieg im Pokal

Stella Bevergern – Pr. Lengerich 0:6 (0:3)

Von der ersten Minute an ließen die Gäste aus Lengerich keine Zweifel daran aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen wird. Die Gäste präsentierten sich äußerst spiel- und kombinationsfreudig und ließen Bevergern nie zur Entfaltung kommen. Kevin Wolff (8.) sorgte nach einem perfekten Spielzug für das 1:0, Robin Surmann legte in der 18. Minute mit einem herrlichen Lupfer aus 20 Metern nach, und Torjäger Martin Fleige ließ sich nach einer 30 Minuten ebenso wenig bitten und netzte zum 3:0 ein. Im zweiten Durchgang war der Klassenunterschied nicht mehr ganz so deutlich, die Bevergerner nahmen zumindest teilweise am Spiel teil. Die Tore erzielten jedoch weiterhin nur die Preußen, Kevin Wolff, Martin Fleige und Eigengewächs Simon Wiemann legten zum 6:0 nach, ein auch in der Höhe vollkommen verdienter Erfolg des Neu-Bezirksligisten.


Quelle: Westf. Nachrichten vom 11.08.14

28.07.14 - Testspiel gegen Rödinghausen

Achtbar aus der Affäre gezogen hat sich Bezirksligist Preußen Lengerich in einem Testspiel gegen Regionalliga-Neuling SV Rödinghausen. In Wallenhorst führte der Außenseiter sogar mit 2:0, am Ende rückte der SVR die Verhältnisse dann aber noch gerade.



„Drei Tore geschossen, 2:0 geführt, das war ein richtig gutes Spiel, auf das wir aufbauen können“, war Christian Hebbeler, zusammen mit Michael Bürgel Trainer beim Bezirksligaaufsteiger Preußen Lengerich nach dem Auftritt am Samstag in Wallenhorst. Kurzfristig für die U 23 des VfL Osnabrück eingesprungen zogen sich die Lengericher gegen den Regionalliga-Aufsteiger trotz einer 3:7 (1:0)-Niederlage bemerkenswert aus der Affäre.

Hebbeler ließ seine Truppe im 4-2-3-1-System spielen. „Damit können wir gegen spielstärkere Mannschaften besser regieren. Auf die werden wir auch in der Bezirksliga treffen. Rödinghausen hat sich auch fast 50 Minuten lang gegen unsere Defensive schwer getan“, so der SCP-Coach.

Und schon gleich zu Anfang wurde der vier Klassen höher spielende Gegner geschockt, denn Kevin Wolff brachte die Lengerich nach sechs Minuten in Führung. Rödinghausen fand bis zur Pause kaum ein wirkungsvolles Gegenmittel, scheiterte aber auch zwei Mal am Aluminium (32. und 39.). Kurz nach dem Wechsel schien sich dann aber eine Sensation anzubahnen. Den wohl schönsten Spielzug der Lengericher schloss Martin Fleige (47.) zum 2:0 ab. Das war aber offensichtlich der Weckruf für den SVR. Mit drei Toren binnen sechs Minuten drehten die Rödinghauser das Ding. Zwei unnötige Foulelfmeter brachten den Regionalligisten mit 5:2 in Führung, ehe Robin Surmann (74.) auf 3:5 verkürzen konnte. In der Schlussphase machte sich aber auch die konditionelle Überlegenheit Rödinghausens bemerkbar, der SVR legte noch zwei Mal nach zum 7:3-Endstand. Offenbar waren die Rödinghausener so sehr von Lengerichs Leistung angetan, dass sie die Preußen auf ihrer Homepage schon zum Landesligisten beförderten.

Schon am Montagabend sind die Lengericher erneut im Testspieleinsatz. Die Partie beim SC Rieste wurde von Dienstag auf Montag vorverlegt. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Quelle: Westf. Nachrichten vom 28.07.2014 - Von Uwe Wolter