SC Preussen 06 Lengerich e.V. – Fußball in Lengerich

Auch das E-Jugend-Hallenturnier des SC Preußen Lengerich war dieses Jahr wieder gut besetzt. Teutonia Ehrenfeld, Werder Bremen, Eintracht Dortmund und der SC Verl machten den Pokal ab dem Halbfinale unter sich aus.

Das große E-Jugend-Turnier des SC Preußen Lengerich mag ein wenig im Schatten des D-Jugend-Turniers stehen. Dennoch stand der Fairmögensberater-Cup dem W&H-Cup in diesem Jahr in nichts nach. Ganz im Gegenteil. Denn da das U11-Turnier am Sonntag von den Witterungsbedingungen größtenteils verschont blieb, startete der Cup mit der vollen Anzahl von 20 Mannschaften. Lediglich zwei Teams sagten kurzfristig ab. Für eines sprang die SG Wattenscheid 09 ein, zudem stellte der Stützpunkt Tecklenburg ein zweites Team.

„Das hohe Niveau lässt sich daran messen, dass der VfL Osnabrück in der Vorrunde ausgeschieden ist“, fand Mitorganisator Christian Bräuer. Nicht nur der Drittliga-Nachwuchs des VfL musste nach der Vorrunde die Segel streichen. Es ging auch dem FC Eintracht Rheine und der Kreisauswahl Osnabrück an den Kragen.

Obwohl die Junioren des Gastgebers mit null Punkten und 5:18 Toren klar ausschieden, fand Bräuer anerkennende Worte für deren Leistung: „Wir hatten lange keine E-Jugend, die so wettbewerbsfähig war.“ Unter anderem hatte der SCP gegen den FC Brünninghausen – aktuell das Maß der Dinge im Dortmunder Raum hinter dem BVB – um ein Haar Punkte abgeluchst.

Für das Halbfinale qualifizierten sich die von Ex-Bundesliga-Profi Peter Peschel trainierte Teutonia Ehrenfeld, Werder Bremen, Eintracht Dortmund und der SC Verl. Letzterer stemmte nach einem 4:1-Finalsieg gegen Teutonia Ehrenfeld am Ende den Pokal in die Höhe. Nach Neunmeterschießen schnappte sich Werder Bremen Platz drei vor Eintracht Dortmund.

Ausdrücklich lobte Christian Bräuer zudem das Miteinander. Nur eine Zwei-Minuten-Strafe mussten die Unparteiischen verhängen. „Spieler, Zuschauer und Trainer waren alle sehr fair. Wahrscheinlich war das Turnier so fair wie noch nie“, war Bräuer ganz begeistert.

Die Rückmeldungen anderer Vereine seien noch am Abend sehr positiv ausgefallen, wie der Organisator berichtet. Turniersieger SC Verl strebt jetzt schon an, seinen Titel im kommenden Jahr zu verteidigen. Sie haben bereits ihre Zusage für die nächste Auflage gegeben.

„Auch dank unserer ganzen Ehrenamtlichen hatten wir einen reibungslosen Ablauf. Ich bin total zufrieden. Das hat uns wieder darin bestärkt, die Qualität für das nächste Jahr vielleicht nochmal zu steigern“, kommentierte Christian Bräuer abschließend.

Zum besten Spieler des Turniers wurde Cenk Bas vom SC Verl gewählt. Mit Tommy Peschel (Teutonia Ehrenfeld) teilte er sich außerdem den Preis des besten Torschützen. Beide waren acht Mal erfolgreich. Bester Keeper wurde Peschels Teamkollege Noah Marcucci. Als Jungjahrgang sei außerdem Max Heger vom DFB-Stützpunkt Tecklenburg besonders auffällig gewesen.

Von Oliver Wilmer

WN 13.01.2026