Bürgermeister Björn Schilling und Fachdienstleiter Jörg Hesselmann (hinten von links) trafen sich zum ausführlichen Meinungsaustausch im Vereinsheim mit dem geschäftsführenden Vorstand vom SC Preussen 06 Lengerich.
Stadionvorplatz bleibt das Sorgenkind
Laut aktueller Planung soll diese kleine schlaglochübersäte Fläche vor dem Zugang zum Vereinsheim wieder mal nicht mitbefestigt werden, zum Unverständnis des Vereins.
Auf SCP-Einladung kamen jetzt Bürgermeister Björn Schilling und Jörg Hesselmann, als zuständiger Fachdienstleiter der Stadt für Schule, Sport und Kultur zum Antrittsbesuch und einem ersten Gesprächsaustausch in das Vereinsheim an der Münsterstraße. Der erweiterte Vorstand um Vorstandssprecherin Elke Roggenland hatte beide zu einem ausführlichen Meinungsaustausch bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadtverwaltung gebeten. Dabei ging es insbesondere um Vereinfachungen in den Abläufen rund um das Stadiongelände und die Abwicklungen im Spiel- und Trainingsbetrieb. Björn Schilling sagte dabei zu, gemeinsam mit dem zuständigen Fachdienst und dem Verein eine Aufgabenliste mit klar geregelten Zuständigkeiten zu erarbeiten und abzustimmen. Desweiteren wurden seitens des Vereins die zukünftig erforderlichen Investitionen angesprochen, wie der zeitnahe Abriss des maroden Sprecherturms und des in die Jahre gekommenen Verkaufspavillons, einem überdachten Stellplatz für den Vereinsbulli, sowie der Wunsch nach einem Soccer-Court zur Mitbenutzung der drei nachbarschaftlichen Kita’s Münsterstraße, Wasserzwerge und Zirkus Rabauki. Besonderes Unverständnis und Enttäuschung herrschte beim SCP-Vorstand bei der Nachfrage zur zeitnah anstehenden Befestigung des Stadionvorplatzes. In den aktuellen Planungen wird die vereinsseitig bereits 2015 beantrage Befestigung der kleinen schlaglochübersäten Fläche vor dem Zugang zum Vereinsheim auch diesmal wieder ausgespart und soll nicht befestigt werden. „Das ist ein richtig belastender Schandfleck, der zudem für Fußgänger und Fahrradfahrer gefährlich ist“, mahnte Vorstandssprecherin Elke Roggenland. Da ging die dringende Bitte an den Bürgermeister, dieses Thema noch einmal mit dem zuständigen Fachdienst zu überdenken und diese relativ kleine Fläche mit zu befestigen. Nach gut zweistündigem Austausch bedankte sich Björn Schilling für das vorbildliche ehrenamtliche Engagement des Vereins und zeigte sich sehr beeindruckt von der Arbeit zur fußballerischen Ausbildung in über 25 Jugendmannschaften plus Seniorenteams.